Eine Familie entscheidet sich für ein Einfamilienhaus und damit beginnt die Suche nach einem bestehenden Objekt oder die Entscheidung fällt und es heißt, ein Einfamilienhaus zu bauen. Wie bei allen menschlichen Träumen, wird im Vorfeld skizziert, geplant, wieder verworfen und von vorne angefangen. Immer und immer wieder fallen einem der Familienmitglieder neue Ideen ein und oft beginnt dann alles wieder neu.
Denn jeder versucht, sich selbst sein Nest so zu planen, dass es seinen persönlichen Wunsch darstellt. Am Besten, man schreibt zuerst alle Vorstellungen untereinander und versucht, nichts zu vergessen. Selbst die Hobbys der späteren Bewohner müssen hier schon Beachtung finden, damit eventuell benötigte Unterstellplätze oder eigene Räume, so zum Beispiel für den Aufbau einer Eisenbahn, nicht fehlen. Im Nachhinein ist es in jedem Falle schwieriger, eine diesbezügliche Lösung zu finden.
Somit sollte ein Einfamilienhaus genau geplant werden, bevor es heißt, es geht los damit, denn dann gilt es nur noch, ein Einfamilienhaus bauen. Kriterien, die in die Vorplanung gehören, sind die Möglichkeiten der bevorzugten Orte.
Wie viele arbeiten in der Familie, wie viele Kinder müssen in die Schule, das heißt, wie einfach oder schwer ist die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsnetze.
Benzin und Fahrkosten spielen mit Sicherheit heutzutage eine nicht zu verachtende Rolle. Selbst die Frage nach der Beweglichkeit im Alter kann schon gestellt werden. Da nicht jeder Mensch bis ins hohe Alter Auto fahren wird, geschweige denn, weit zu Fuß geht. Denn was nützt das schönste Häuschen im Grünen, wenn der Anschluss an die Außenwelt fehlt.
Ein Einfamilienhaus zu planen, ist oft schwieriger als ein Einfamilienhaus bauen.


