Die Finanzierung und das Finden der geeigneten Grundstücke sind mit sehr viel mehr Aufwand zu betreiben, als das sich so mancher Häuslebauer vorstellt. Der Traum vom eigenen Haus ist ein Traum, den viele in Deutschland träumen. Die Entscheidung, ein Grundstück zu kaufen und ein Haus zu bauen, ist oft nicht einfach und immer mit hohen Kosten verbunden.
Das Baugrundstück und das Haus müssen nicht nur finanziert werden, man muss auch die Kosten für Maschinen, Arbeiter und Baumaterialien mit einkalkulieren. Diese hohen Summen kann normalerweise niemand in bar zahlen, sondern es muss ein Darlehen aufgenommen werden.
Bei einer objektbezogenen Finanzierung, und hier wird beispielhaft auf zu bebauende Grundstücke verwiesen, wird von Seiten der Bank der zuerst Objektwert festgestellt. Danach werden zwischen 45 Prozent und 80 Prozent des tatsächlichen Werts ausgezahlt. Diese Werte können je nach Kreditgeber variieren. Zusätzlich zu bedenken ist, dass eine Besicherung notwendig ist (zum Beispiel eine Kapitallebensversicherung). Weitere Voraussetzung für eine langfristige Finanzierung ist ein festes Arbeitsverhältnis. Zudem wird oftmals ein Mindesteinkommen gefordert. Die Bonität des Antragstellers sollte also gut aussehen.
Staatliche Förderungsmöglichkeiten erleichtern allerdings die Baufinanzierung erheblich. Zu diesen Förderungsmöglichkeiten gehören die Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage, Förderprogramme von Bund und Ländern sowie die Eigenheimzulage. Die Eigenheimzulage wurde jedoch mittlerweile (seit dem 01.01.2006) abgeschafft.
Einer Finanzierung von Objekten jeder Art, wie zum Beispiel Grundstücke, sollte auf jeden Fall eine gute Beratung vorangehen.


